
Weitere Informationen im Netz: http://www.c-minejazz.com
Genk - Multikulturell und Vielseitig
Genk ist mit 64 000 Einwohnern eine bescheidene, sympathische Stadt in der belgischen Provinz Limburg. Eine Stadt, die erst im 20. Jh. durch den Kohlenbergbau ihre Blütezeit erfuhr und durch den Zustrom von Arbeitern aus ganz Europa einen sehr multikulturellen Charakter bekam.
Das Multifunktionszentrum „C-Mine“, das auf den früheren Bergbaustätten von Genk errichtet wurde, hat das ehemalige Industriegebiet in einen Anziehungspunkt sowohl für Unternehmer als auch für Besucher verwandelt. Zwei Konzertsäle, Ausstellungsräume und ein Design-Center sind im September 2010 eröffnet worden.
Die Entdeckung von Steinkohle 1902 und die Gründung von drei Kohlenbergwerken rüttelten das Städtchen Genk - damals nicht mehr als 500 Einwohner groß - wach. Rund hundert Jahre später ist Genk eine der wichtigsten Industriestädte des Landes mit allen kulturellen Einrichtungen sowie Hotel- und Gaststätten, die man von einer mittelgroßen Stadt erwarten darf. Und mit einem reizvollen, internationalen Charakter.
Genk erfuhr durch das Aufkommen des Kohlenbergbaus verschiedene Immigrationswellen aus ganz Europa. Aufgrund dieser Tatsache findet man in Genk insgesamt ungefähr 85 verschiedene Nationalitäten, was sich unter anderem in dem großen Angebot internationaler Küchen äußert.
Man kann noch viele Erinnerungen an den Kohlenbergbau bewundern. Eine Reihe von Gebäuden blieb nach der Schließung der Limburger Kohlenbergwerke bewahrt und geschützt. Das Bergwerkgebäude von Waterschei und das Bergwerkgelände von Winterslag (heute C-Mine) können noch immer besichtigt werden. Die C-Mine wurde zugleich ein Zentrum für kulturelle und kreative Aktivitäten.
Winterslag hatte den ersten Steinkohlenbergbau in Limburg. Die Produktion startete in 1917. Die Topproduktion war in 1967 mit 1.635.514 Tonnen; die Maximalanzahl Arbeiter in 1953 mit 6250. Total hat diesen Bergbau 66.593.000 Tonnen Kohl produziert. Die unterirdische Stockwerken lagen auf 600, 660, 735 und 850m Tiefe. Das Projekt C-Mine (C von Creativity) ist ein Entwicklungsprojekt für diesen Gebiet und startete in 2001. Manche Gebäude haben das Statut von Monument. Sie sind alle gebaut zwischen 1912 und 1925; die Fördertürme in 1916 en 1963, sie sind die älteste und neueste Limburgs.
Auch das Angebot an Geschäften spiegelt die Vielseitigkeit Genks wider. Die Stadt zählt verschiedene Geschäftszonen, jede mit ihren eigenen Akzenten. Das Zentrum bietet drei überdachte Einkaufszentren. Ideal, wenn das Wetter gerade nicht mitspielt. In den gemütlichen Geschäftsstraßen findet man überall angenehme Terrassen. Überdies gibt es den nagelneuen Stadsplein mit einem weitläufigen Angebot an Geschäften.
Die Blau-Weißen des königlichen Racing Club Genk finden sich in der höchsten Division der belgischen Profiliga wieder, der ersten Klasse. Der angenehme Limburger Familienklub ist für seine überaus treue Fanschar bekannt. Die Cristal Arena, das Heimatstadion von Racing, ist folglich bei Heimspielen beinahe immer gut gefüllt.
Genk ist stolz auf seinen multikulturellen Charakter und lässt das den Besucher spüren. So bieten viele Genker sich als ‚Schlüsselfigur’ an. Als Gastherr oder -frau nehmen sie Besucher in Schlepptau, um ihnen das eigene Haus, den Garten, die Straße, das Viertel, das Klub- oder Gebetshaus zu zeigen. Mit Geschichten über die Arbeit in und rund um die Bergwerke, über Immigration und das Leben in der Stadt.
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