
Vier Wochen früher als sonst startet in diesem Jahr die einundzwanzigste Auflage der Dürener Jazztage. In diesem Jahr eine Woche vor den großen Schulferien, von Mittwoch den 13. Juli bis Sonntag den 17. Juli 2011.
Der Dürener Jazzclub e.V. ist zu seinen Stammtugenden zurück gekehrt. Nach vielen Ausflügen in die Genres des Jazz, gilt im diesem Jahr das Motto: „Only the Best“. Und so stehen wieder Musiker im Focus der Jazztage, die in der Musikgeschichte Zeichen gesetzt haben und auch ganz aktuell, Akzente setzen werden.
Blickt man auf den Veranstaltungskalender der Region, so ist schon jetzt klar, dass die Dürener Jazztage mit ihrer Programmauswahl für die Dürener Musik und Kulturszene sicherlich den TopAct des Jahres 2011 präsentieren werden.
Großer Dank gilt hierbei unseren Sponsoren. Im Besonderen der Sparkasse Düren, die uns erneut mit ihrer Förderung hilft, ein Spitzenprogramm auf die Bühne zu bringen.
Die gute Nachricht auch in 2011: Alle Konzerte sind Eintritt frei.
Die Dürener Jazztage stehen seit ihren Anfängen für Toleranz, Neugierde, Respekt und Herz. Ihre Beliebtheit ist nach wie vor ungebrochen. Der Grund ist einfach: Jazz ist ein Lebensgefühl in der Rurmetropole, das Emotionen freisetzt, inspiriert und die Zuschauer schlicht begeistert. Dabei schauen die Jazztage immer wieder über den musikalischen Tellerrand hinaus und präsentieren internationale Spitzenkräfte. Hierbei erfüllen die Jazztage die Grundbedürfnisse des individuellen und des sozialen Lebens nach Bildung, Identifikation, Kreativität und Teilhabe.
Rückten bei den vergangenen Festivals Saxofon, Keyboard, Trompete oder Posaune bei Candy Dulfer, Jasper van´t Hoff´s Pilli Pilli, Maceo Parker und Nils Landgren in den Vordergrund, so werfen wir bei der aktuellen Auflage unseren Blick auf ein markantes Rhythmusinstrument. Gespielt von dem wohl besten Top 5 Bassisten in der Welt: Mark King.
Sein Donnerdaumen hält bereits seit über 30 Jahren den permanenten Donnerschlägen auf die unteren Bass-Saiten stand. Diese besondere Spieltechnik auf dem E-Bass - nicht von King erfunden, aber perfektioniert - ist die Basis der britischen Band Level 42, die am Sparkassen-abend auf der Hauptbühne am Freitag den 15. Juli bei den Dürener Jazztagen zu Gast ist. Ob er sein Gummiband, das seinen Daumen schützt, als beliebtes Fansouvenir nach dem Konzert dann in die Menge wirft, wissen wir nicht.
„Level 42“ gehören zu den bekanntesten britischen Popgruppen der 80er Jahre. Hits wie „Lessons in Love“, „Running in the Family“ oder „Guaranteed“ eroberten die weltweiten Top 10 Charts. Keine andere Gruppe prägte den Begriff Brit-Funk stärker als „Level 42“ mit ihrer Mixtur aus tanzbarem Funk-Pop und virtuosem Jazz-Funk. Die innovative Thumb-Slap-Technik des Bassisten und Sängers Mark King hat eine ganze Musikergeneration beeinflusst. Über 30 Millionen verkaufter Alben sprechen eine eindeutige Sprache des Erfolges.
In Düren wird nicht nur Mark King zeigen, dass er nichts verlernt hat, auch der zweitwichtigste Mann, Mike Lindup am Keyboard, spielt seine Synthesizer-Läufe wie einst vor 25 Jahren. Mit dabei Gitarrist Nathan King und Saxofonist Sean Freeman und der junge Schlagzeuger Pete Ray Biggin.
Übrigens:
Nach dem Leben, nach dem Universum und dem ganzen Rest? Das ist wohl die berühmteste Frage aller Fragen. Im Douglas Adams’ Science Fiction-Groteske „Per Anhalter durch die Galaxis“ erhält „Deep Thought“, leistungsstärkster und größter Computer seiner Zeit, die Aufgabe, eine Lösung zu errechnen. Nach 7,5 Millionen Jahren gab es dann die mehr oder weniger befriedigende Antwort, auf die Philosophengenerationen so lange gewartet haben. Die Antwort ist schlicht „zweiundvierzig“.
Um den Bandnamen der britischen 80er Jahre Kultband ranken sich viele Spekulationen. Hier eine Antwort. Ursprünglich nannte sich die Band in Anlehnung der Douglas Adams Groteske einfach „42“. Auf Drängen ihrer Plattenfirma wird der Zusatz „Level“ hinzugefügt, um dem Bandnamen mehr Kontur zu geben.
ab 18 Uhr We Funk feat. Sebastian Naas & Christian Welters
ab 20 Uhr Topact der Dürener Jazztage 2011: Level 42
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