
Langsam gehen die Dürener Jazztage zu Ende. Doch ein weiterer Höhepunkt wartet in der Christuskirche. Der überaus einfallsreiche und flinkfingrige Turbo-Pianist Monty Alexander mit seinem Trio spielt zum krönenden Abschluss der 21sten Auflage des Dürener Festivals.
„Wenn man die Chance hat, einen wirklich Großen des Jazz für Düren verpflichten zu können, dann muss man einfach zugreifen", so Oliver Mark von Planet Jazz und Henner Schmidt ergänzt: „Das ist einfach Champions League". Dank der Unterstützung durch die Sparda-Bank West macht ein wirklicher Großer des Jazz in Düren halt.
„Ich bin kein Bebop-Spieler, kein Calypso Musiker, kein Reggae Musiker – Ich bin ein Musiker, der all diese Stile liebt," beschreibt der gebürtige jamaikanischer Monty Alexander sich selbst. Belege findet man dafür in den unterschiedlichsten Projekten einer beispiellosen, mittlerweile 50-jährigen Karriere.
Einen ganz besonderen Meilenstein in Monty Alexander's Karriere markiert ein mittlerweile fast schon legendärer Auftritt seines Trios mit Schlagzeuger Jeff Hamilton und Bassist John Clayton auf dem Montreux Jazz Festival im Jahre 1976. Sein Album „Montreux Alexander - Live! At The Montreux Festival 1976", zählt bis heute zu den Top-Sellern in Monty Alexander´s umfangreicher Diskographie.
Auf der ganzen Welt ist Alexander mittlerweile zu Hause. Bei seinen Konzerten reißt er stets sein Publikum mit seinem ansteckenden Ideenreichtum und den atemberaubenden Klavierakkorden zu wahren Begeisterungsstürmen hin.
Ahmad Jamal, Oscar Peterson, Nat „King" Cole und Art Tatum haben seinen persönlichen Stil beeinflusst aber eben auch seine jamaikanischen Wurzeln, die er in seinen Interpretationen und Kompositionen einfließen lässt. Genau dass, macht seine ganz persönliche musikalische Handschrift aus. Seine Virtuosität ist dabei nie Selbstzweck, sondern dient immer dem musikalischen Ausdruck. Auf der ganzen Welt ist Alexander zu Hause. Bei seinen Konzerten reißt er stets sein Publikum mit ansteckenden Ideenreichtum und atemberaubenden Klavierakkorden zu wahren Begeisterungsstürmen hin.
Sein sehr persönlicher Stil ist einerseits beeinflusst von Ahmad Jamal, Oscar Peterson, Nat „King" Cole und Art Tatum - aber eben auch von seinen jamaikanischen Wurzeln, die er mit in seine Interpretationen und Kompositionen einfließen lässt. Dass macht seine ganz persönliche musikalische Handschrift aus. Seine Virtuosität ist dabei nie Selbstzweck, sondern dient immer dem musikalischen Ausdruck.
Keine geringeren als Oscar Peterson oder Frank Sinatra haben ihn protegiert, als sie auf den jungen Pianisten aufmerksam wurden. Duke Ellington, Count Basie, und Miles Davis gehörten zu seinen Bewunderern. Er spielte mit Dizzy Gillespie und Sonny Rollins genauso wie mit Komponist und Produzenten-Legende Quincy Jones, den Reggae-Stars Sly Dunbar und Robbie Shakespeare oder Bobby McFerrin's Orchesterprojekt „George Gershwin´s Rhapsodie in Blue", damit ist eigentlich schon alles gesagt.
Monty Alexander war der musikalische Berater der siebenfachen Grammy-Gewinnerin Natalie Cole bei der Produktion ihres Albums "Unforgetable", eine Hommage an ihren Vater Nat "King" Cole. Zudem hat er in dem von Clint Eastwood gedrehten biographischen Film über Charlie Parker: "Bird" mitgewirkt.
Alexander hat sich unter den Ausnahmepianisten seinen Platz gesichert, nicht von ungefähr ist er in Gene Rizzo´s Buch "The Fifty Greatest Jazz Piano Players of All Time" unter den ersten Fünf gereiht. Gene Rizzo ist der Sohn von Jilly Rizzo. Der ein enger Vertrauter Frank Sinatra war und in dessen legendären Jazzclub "Jilly's", Monty unter anderem im Trio mit dem Bassgiganten Ray Brown seine ersten Erfolge feierte.
Bis heute hat Monty Alexander 62 CDs aufgenommen und wird im gleichen Atemzug genannt wie Oscar Peterson oder Erroll Garner.. Auch wenn er über die Jahre in vielen Formationen aufgetreten, so bleibt das Jazztrio sein bevorzugtes Format.
Monty Alexander ist heute in den unterschiedlichsten Besetzungen - ob Solo, im Trio, mit Big Band, Symphonieorchester oder auch mit seiner groovigen Jazz-Reggae Band "Yard Movement" - auf allen wichtigen Festivals und in den großen Konzerthäusern - von der Carnegie Hall in New York bis zum Festspielhaus in Salzburg - zu hören.
Kenner von außergewöhnlichen Klaviertrio´s sollten ohnehin keiner Überredung bedürfen – alle die bisher noch nicht das Glück hatten, das Monty Alexander Trio live zu hören, können dies nun am 17. Juli in der Christuskirche in Düren nachholen.
Besetzung:
Hier noch seine engeren Touneedaten. Düren ist dabei in sehr guter Gesellschaft.
ab 19:00 Uhr Topact des Abends: Monty Alexander Trio
Weitere Videos von Monty Alexander gibt es bei uns in seinem Videokanal
Der Eintritt zu diesem Konzert ist kostenfrei. Jedoch ist eine Kartenreservierung notwendig, da die Sitzplätze in der Christuskirche begrenzt sind und der Andrang sehr groß ist. Es stehen 550 Karten zu Verfügung. Karten können am Dienstag den 17. Mai ab 17 Uhr bis 18 Uhr in der Filiale der Sparda-Bank West EG in der Kölnstraße 24 abgeholt werden. Telefonische Vorbestellungen und Reservierungen sind nicht möglich. Maximal zwei Karten pro Person werden ausgegeben und es empfiehlt sich, rechtzeitig vor Ort zu sein. "Bisher waren die Karten innerhalb einer Stunde vergriffen", so Fililalleiter Reinhard Wollgarten.
Vielen Dank für die Unterstützung:
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