Aktuelle Serie Planet Jazz

Neue Jazz CDs und Bücher

A Tribute To Bags - Milt Jackson ProjectAuf der Suche nach der Seele des Jazzvibraphonisten und Mitgliedes des Modern Jazz Quartets (MJQ) Milt Jacksons. Sein Spitzname: Bags

Von 1955 bis 1965, der hohen Zeit des MJQ war er in aller Munde. Er war der Zauberer auf dem Vibraphon – „Wizard of the vibes2, wie Alfred Lion, der Begründer des Blue Note Labels ihn auf einer 25 cm Schallplatte nannte.

Seine dahinfließenden Improvisationen begeisterten besonders die Fans in Europa. Man jubelte, Bach und Jazz haben sich zu einer musikalischen Einheit gefunden. Hans-Jürgen Winkler schrieb damals von einem Mythos, sogar von einem Missverständnis, denn man schritt in MJQ – Konzerten zum Sitzplatz, vermied das Rascheln des Programmheftes.....und Zustimmung fand die Musik durch einen akademisierten, sanft dahingleitenden Beifall.

Weiterlesen...

Der Jazzbassist aus Viersen Ali Haurand spielt auf dem Album Jazz na Hradê. Foto: Otto SchäferEin neues Album mit dem Jazzbassisten aus Viersen Ali Haurand

Da hatte ich mir etwas angetan. Ali Haurand gab mir eine CD und ich versprach ihm, etwas darüber zu schreiben. Also fange ich mit dem einfachsten an. Die CD heißt „Jazz na Hradê – Double Bass Session". František Uhliř, selbst renommierter tschechischer Bassist, hatte für ein Konzert 4 (!) weitere Jazzbassisten um sich versammelt, darunter den bekannten deutschen Bassisten Ali Haurand. Ergänzt wurde die Runde durch einen Altsaxophonisten, einen Gitarristen sowie ein Schlagzeug. Schwieriger war es schon, zu erfahren wer, wann und wo bei den 7 Titeln auftritt. Schließlich fand ich - etwas vornehm versteckt - hinter den Mitstreitern, bei welchen Titeln sie mitspielen.

Weiterlesen...

Die Neue: Benny Lackner Trio - CachumaNeues definieren - Altes wiederfinden

Mehr als ein Jahrzehnt lebt der deutsch-amerikanische Pianist Benny Lackner in New York, studiert bei Brad Mehldau und tourt ausgiebig durch die Jazz-Clubs und Festivals der USA. Dort gründet er sein Trio, interpretiert einige der Jazzstandards ganz neu und wirbelt damit ganz schön Staub auf. Seine Eigenkompositionen und Coverversionen von Björk, Hendrix über Monk bis Prince entladen sich in einem Spannungsfeld von Intensität und Virtuosität und überraschen mit einer ganz neuen Ausstrahlung des traditionellen Piano-Trios.

Weiterlesen...

Die Festschrift zum 80. Geburtstag von Ilse Storb „Rastlose Brückenbauerin" wurde von Ulrich J. Blomann und Hans-Joachim Heßler herausgegeben.Festschrift zum 80. Geburtstag von Ilse Storb

Im Jahr 2009 feierte Ilse Storb – die einzige Jazzprofessorin Europas – ihren 80. Geburtstag. Ihr zu Ehren haben 46 Autoren, darunter Dave Brubeck, Uta Ranke-Heinemann, dem unlängst leider verstorbenen Alfons M. Dauer, Jörn Rüsen u.a., ihren Beitrag für ein wunderbares Buch geleistet. Die Beiträge kommen aus den verschiedensten Bereichen wie Musikpädagogik, Jazz/ Popularmusikforschung, Ethnologie, Neue Musik, Theologie, Politologie, Musiksoziologie etc. Das Buch steckt voller Humorvollem, Persönlichem und enthält darüber hinaus eine Komposition von Dave Brubeck.

Weiterlesen...

LeTour-6 hilft einem mit seiner Unbeschwertheit über jeden Berg.Die beste LeTour aller Zeiten - mais bien sur!

Mit der sechsten Ausgabe der bei Kritik und Fans gleichermaßen geschätzten LeTour Compilation ist DJ Thomas Bohnet erneut ein großer Wurf gelungen. Wer tanzbare und ohrwurmverdächtige Chansons und (Alternative)Pop in französischer Sprache auch nur ansatzweise goutieren kann, wird an diesem äußerst partytauglichen Stilmix von Hip Hop bis Chanson, von Latin-Einflüssen bis Reggae-Vibes nicht vorbeikommen. Abgesehen von den guten Bekannten L'Homme Parle, die mit „Militants de quotidien" diesmal eine Art vorgezogene Hymne der „Occupy"-Bewegung beisteuern, gibt es weit über ein Dutzend frische frankophone Hits und Neu-Entdeckungen: Romain Lateltin hat als Gewinner des SFR „Nouvelle Scene" Award schon bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist. Sein reggae-inspirierter Chanson-Ohrwurm „Je dis oui comme je dis non" bildet sozusagen das eine Ende des LeTour-Spektrums, während von der anderen Seite ganz unerhörte Töne kommen, wie etwa die Balkan-Pop-inspirierten Titel von Acorps de Rue und Noze oder auch das ultrafunkige „Physique" der Mighty Mocambos, die – man glaubt es kaum – aus Norddeutschland kommen, hier allerdings im Gespann mit der französischen Sängerin Caroline auftreten. Schon seit geraumer Zeit hatten wir den grandiosen Act Oldelaf et Monsieur D auf dem Schirm – jetzt endlich dürfen wir mit „Le Café" gleich seinen aktuellen Hit (mit bald 5 Millionen Youtube-Clicks!!!) präsentieren.

Weiterlesen...

Philosophie der postmodernen Musik: Jean-François Lyotard„Postmoderne Musik – was ist das?". Mit dieser sicherlich häufig gestellten, und schwierig zu beantwortenden, Frage beschäftigt sich das Buch „Philosophie der postmodernen Musik" von Hans-Joachim Heßler.

Ein Teil der Problematik des Begriffes liegt in dem Pluralistischen Prinzip der Postmoderne – in der Idee, dass verschiedene Postmoderne Systeme nebeneinander existieren können und müssen, da keines einen Totalitäts- oder absoluten Wahrheitsanspruch hegt, wie es typisch für moderne Systeme ist. In der Postmoderne wird das autonome Subjekt angezweifelt und dezentriert. Es bestehen mehrere Wahrheiten nebeneinander. Die einzelnen Systeme werden so in die Lage versetzt, in Widerstreit mit anderen Systemen zu treten.

Weiterlesen...

Zweite Auflage des Buches Arbeitsfeld Schule und MusikschuleNeu! In der gerade erschienenen 2. Auflage nimmt Heßler explizit Bezug auf die zum aktuellen Schuljahr in Kraft getretenen G8-Kernlehrpläne Musik sowie auf unlängst veröffentlichte Studien zum Klassenmusizieren mit Bläsern, den sogenannten „Bläserklassen".

Aus dem Inhalt: »Schülerorientierung bedeutet eben auch, die Schüler und Schülerinnen ›dort abzuholen, wo sie sind‹. Für das Fach Musik heißt das in aller Regel, die Schüler und Schülerinnen in den verschiedensten Bereichen der Rock- und Popmusik ›abzuholen‹, um sie dann in die vielfältigen anderen Bereiche, die Musik noch zu bieten hat, einzuführen.

Weiterlesen...

kurze Zitate

„Jazz ist nicht, was Du machst, sondern wie Du es tust“ (Fats Waller, Jazzpianist im Harlem der 20er Jahre)

„Wenn Du nicht seine geistige spirituelle Seite verstehst, hast Du nicht den ganzen Jazz“ (Jimmy Heath, Tenorsaxophonist, Philadelphia)

„Jazz ist der Kosmos, ist alles. Du bist der Jazz, es ist alles in Dir“ (Sun Ra, Free-Jazz-Musiker)

„Ich bin erstaunt, dass es Jazz nicht schon immer gegeben hat. Nichts ist intensiv genug es sei denn vielleicht, es ist Jazz.“ (Jean Cocteau, Dichter)

„Jazz is shit!” (Johnny Griffin)

„Jazz ist, was zwischen Dir und mir geschieht, ist Liebe“ (Teddy Wilson)

„Wenn Du es nicht gelebt hast, kommt es nicht heraus aus Deinem Horn“ (Charlie Parker, Tenorsaxophonist)

„Jazz ist schwarze Musik.“ (Archie Shepp)

„Jazz ist ein Wort des weißen Mannes.“ (Miles Davis)

„Jazz ist, warum dieses Jahrhundert anders klingt als andere.“ (Dizzy Gillespie, Trompeter)

„Jazz ist der Klang des Universums." (Sun Ra)

„Jazz ist Freiheit!“ (Archie Shepp)

„Jazz ist die Freiheit, viele Formen zu haben.“ (Duke Ellington, Pianist)

„Jazz ist wahrscheinlich die einzige heute existierende Kunstform, in der es die Freiheit des Individuums ohne den Verlust des Zusammengehörigkeitsgefühls gibt.“ (Dave Brubeck, Pianist)

„Jazz ist ... eine Feier alles Lebenden und Atmenden .... eine Kampfansage an den Tod .... eine Weigerung unterzugehen, ein eigensinniges Anklammern, ein Lobgesang an den Blutkreislauf, ein Hosianna auf die Schweißdrüsen, ein Hymnus auf den Magen, der schmerzt, wenn er leer ist.“ (Mezz Mezzrow)

next Concerts

Jazz in der Euregio

Jazzfestival Tipps

Weitere Termine

Wer ist Online

Wir haben 36 Gäste online